Wissenswertes

Zistrose eine beliebte Heilpflanze

Zistrose erfreut sich hierzulande wachsender Beliebtheit als Heilkraut. Die Pflanze, die aus dem Mittelmeerraum stammt, soll antivirale, antibakterielle und adstringierende Eigenschaften haben. Tatsächlich zeigen Studien, dass es sich lohnt, sich intensiver mit dem strauchartigen Pflanze zu beschäftigen.

 
Interessant sind bei der Zistrose neben den Gerbstoffen jedoch weitere Inhaltsstoffe. Denn Wissenschaftler gehen davon aus, dass in der Zistrose ganz spezielle Flavonoide stecken - und zwar Flavonoide, die eine antivirale und antibakterielle Wirkung haben.

Generell handelt es sich bei Flavonoiden um so genannte sekundäre Pflanzenstoffe. Typischerweise schützen diese Stoffe Körperzellen auf molekularer Ebene vor Verletzungen, Erkrankungen oder vorzeitiger Alterung. Man vermuten, dass spezielle Flavonoide verhindern, dass die krankmachenden Viren an körpereigene Zellen andocken können. In der Folge wird das Zerstörungswerk der Viren unterbunden.

Denn wie alle Viren auch benötigen Grippeviren zur Ausbreitung eine Wirtszelle, in die sie eindringen. Ist das geschehen, programmieren die Viren die betroffene Zelle um, dadurch  reproduziert die Zelle dann das Virus.
Durch die speziellen Flavonoide der Zistrose können die Viren jedoch nicht mehr an den potenziellen Wirtszellen andocken. Aus diesem Grund wird der Zistrose, insbesondere dem Cistus-Tee, eine vorbeugende Wirkung gegen Erkältungskrankheiten zugeschrieben.

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